Der Zustand heute

Links das Turbinenhaus mit dem Einlauf, in der Mitte das “kleine” Wehr, rechts das alte Mühlenhaus; bei mittlerem Wasserstand im Jahr 2000.

Bei Wassermangel durch völliges Öffnen des oberen Wehres.

Detail: mittlerer Pfeiler - seit mindestens 20 Jahren ohne Pflege durch das Tiefbauamt.

Der Turbineneinlauf.

Das obere, größere Wehr im natürlichen Lauf der Werre. Hier wird der Wasserstand für den Mühlengraben eingestellt. Die Stauhöhe für die weiter flußabwärts gelegene Wasserkraftanlage wird dadurch erhöht und die Wirdschaftlichkeit der Turbine deutlich gesteigert. Hier fehlt ein Fischaufgang zur Herstellung der “ökologischen Durchgängigkeit” des Fließgewässers Werre.

Unterhalb des großen Wehres entstehen durch schwankenden Wasserstand Sandbänke, die zum Spielen, Baden und Verweilen einladen. Eine Fehlbedienung des Wehres bei Hochwasser schaffte auf der linken Seite eine steile Abbruchwand, die heute den vorkommenden Eisvögeln ein Brutrevier bietet.

Der Oberlauf - vom Wehr aus im Juli 2001 fotografiert bei fast ganz geöffnetem Wehr. Rechts unten im Bild zweigt der Mühlengraben ab.

Früher war hier die Badeanstalt der Stadt Schötmar. Viele ältere Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt haben hier das Schwimmen gelernt!

Das beeindruckende Getriebe auf dem Wehr setzt die Drehkraft der Elektromotoren in eine Höhenbewegung für die Tafeln des Wehres um. Wäre das nicht ein technisches Denkmal wert? Jeder der hier vorbeikommt bleibt beeindruckt stehen.

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© BUND-Ortsgruppe Bad Salzuflen 2001

Fotos: Harald Kohls © 2001

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23 Februar, 2004